1968 wurde ich in diese Welt ... in diese Erde geboren. Ein weiteres Mal, wie ich im Laufe meines Lebens erkannte. Erneut vergaß ich mich, erneut erinnerte ich mich.

Es waren die ersten Jahre meines MutterSeins, in denen ich mich aus meinem Dornröschenschlaf erhob. Wachgeküsst hatte mich eine Erkrankung meines Sohnes, die mir dabei half, den Schlaf aus den Augen zu reiben. Die Augen offen, begann ein Betrachten dessen, was im Zuge eines langen Vergessens über das Essentielle gewachsen war. Und hier wurde ich gleichsam zu dem, was das Zugewachsene während elf Jahren freilegte. In diesen Jahren habe ich täglich mehrere Stunden durchfühlt, was in mehr als drei Jahrzehnten ungefühlt geblieben war, mich in Vielem erkannt und erinnert.

Es ist nicht wie das Erinnern an ein fertiges Bild, es ist wie das Erinnern von Düften. Das damit einhergehende Empfinden von „UmDasLiebendeInMirWissen“, kommt einer Erklärung am Nächsten.

Ich durchfühlte, was sich über den essentiellen Duft dessen, was ICH BIN, gelegt hatte und wurde hierbei durch geistige Begleiter unterstützt, die sich mir erst nach und nach offenbarten, nachdem ich mein DaSein in Demut erfasste und so in meiner ICH-BIN-Präsenz zu wirken fähig war. Viele Jahre stehe ich so in geistiger Verbundenheit mit meinem Höheren Selbst und Erzengel Raphael ... auch einige aufgestiegene Meister unterstützen mich über ihr Wort.

So ist es tief empfundene Dankbarkeit für jede Einsicht, in die mich das Leben eingeladen hat aber auch für jedes schmerzliche Spiegelbild, das mich beim näheren Betrachten zu erinnern vermochte.

Aus all dem schöpfe ich, wo immer ich anderen Menschen diene, aufzuwachen, sich den Sand aus den Augen zu reiben, zu betrachten, zu erkennen und sich zu erinnern.
In diesem Sinne BIN ICH ... was immer ich zulasse an erinnerndem Ausdruck meiner ICH-BIN-Präsenz.



„Die Auseinandersetzung mit anderen bringt Rhetorik hervor,
die Auseinandersetzung mit sich selbst Poesie.“
William Butler Yeats